Christofer Herrmann: Die Marienburg und die Anfänge der Romantik in Preußen

10 JUNI 2021, 19:00 - 21:00

Christofer Herrmann: Die Marienburg und die Anfänge der Romantik in Preußen

Vortrag: Die Wiederentdeckung der Marienburg als historischer Erinnerungsort und Architekturdenkmal Preußens am Ende des 18. Jh. durch Friedrich Gilly hatte einen starken Impuls für die Berliner Frühromantik. Die in den folgenden Jahrzehnten sich entwickelnde Marienburgromantik umfasste Malerei, Architektur, Denkmalpflege, Literatur aber auch die preußische Geschichtsschreibung und die Politik. Der Vortrag gibt einen Überblick über diesen für die Kulturgeschichte Preußens wichtigen Romantisierungsprozess.

Referent: Christofer Herrmann (geb. 1962 in Mainz). Studium der Kunstgeschichte, deutschen Volkskunde, Slawistik und Politikwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. 1993 Promotion mit einer Arbeit über spätmittelalterliche Wohntürme im Rhein-Mosel-Gebiet. 1995-2006 außerordentlicher Professor am Lehrstuhl für Germanistik der Universität Olsztyn/Allenstein (Polen). 2005 Habilitation an der Universität Greifswald („Mittelalterliche Architektur im Preußenland“). 2006-2019 außerordentlicher Professor am Institut für Kunstgeschichte der Universität Gdańsk/Danzig. Ab 2015-2019 Durchführung eines Forschungsprojekts zum Hochmeisterpalast auf der Marienburg an der TU Berlin, Fachgebiet Bau- und Stadtbaugeschichte.

Vortragsort: Vortragsraum der Martin-Opitz-Bibliothek

Eintritt frei!

Keine Anmeldung erforderlich

Hinweis:Während der Veranstaltung der Martin-Opitz-Bibliothek werden Fotos zu Zwecken der Öffentlichkeitsarbeit gemacht. Sie haben das Recht, dem zu widersprechen. Näheres finden Sie unter:    https://martin-opitz-bibliothek.de/de/datenschutzerklarung

 
Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien Stadt Herne LWL Osteuropa Kolleg NRW ZVDD Deutsche Digitale Bibliothek eod

Die Martin-Opitz-Bibliothek wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Die Stadt Herne trägt ca. ein Drittel des Finanzbedarfs; der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) unterstützt die MOB mit einem jährlichen Zuschuss.

Diese Website verwendet Cookies. Klicken Sie auf „Ich stimme zu“, um Cookies zu akzeptieren und direkt unsere Website besuchen zu können.

Ich stimme zu