Die neue Bibliothek des Digitalen Forums Mittel- und Osteuropa (DiFMOE) ist online!

24/05/2019, 00:49 - 31/08/2019, 23:59

Die neue Bibliothek des Digitalen Forums Mittel- und Osteuropa (DiFMOE) ist online!

Das Digitale Forum Mittel- und Osteuropa e.V. verfolgt das Ziel, historische Druckwerke multiethnischer Kulturlandschaften des östlichen Europa - vor allem solcher mit (ehemals) größeren deutschen bzw. deutschsprachigen Bevölkerungsanteilen - zu digitalisieren und über seine Onlinebibliothek frei zugänglich machen. In dieser neuen Digitalen Bibliothek wurden nun sowohl die Bestände der alten DiFMOE-Plattform, als auch diejenigen der DiFMOE-Kulturhauptstadtprojekte zusammengeführt.

Bei der Umsetzung seiner Projekte kooperiert DiFMOE mit Bibliotheken, Archiven und Forschungseinrichtungen in Deutschland, Lettland, Österreich, Polen, Rumänien, Serbien, der Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn.

Die Martin-Opitz-Bibliothek ist bereits seit über 10 Jahren Partner des DiFMOE und Leihgeber von Originalvorlagen für seine Digitalisierungsaktivitäten. Beispiele hierfür sind die Projekte Cassovia Digitalis, Riga Digitalis, Pilsna Digitalis und Wratislavia Digitalis, realisiert anlässlich der europäischen Kulturhauptstadtjahre von Kaschau 2013, Riga 2014, Pilsen 2015 und Breslau 2016 sowie die jüngst angelegten Sammlungen zu Brünn und Preßburg, welche allesamt umfangreiche Periodikabestände, aber auch zahlreiche Bücher, Archivalien und Bilddokumente aus der Publikationsgeschichte der jeweiligen Stadt enthalten.

Außerdem sei den Besuchern die neu zusammengestellte Kollektion Jüdische Kultur und Geschichte im östlichen Europa ans Herz gelegt.

Gefördert wurden/werden die Digitale Bibliothek und die Erstellung ihrer Inhalte von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags, dem Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales, dem Goethe-Institut Bratislava, dem Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU, dem Karpatendeutschen Kulturwerk u. a.

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Die Martin-Opitz-Bibliothek wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Die Stadt Herne trägt ca. ein Drittel des Finanzbedarfs; der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) unterstützt die MOB mit einem jährlichen Zuschuss.