Leitbild
Die Martin-Opitz-Bibliothek ist Deutschlands zentrale wissenschaftliche Spezialbibliothek zur Geschichte und Kultur der Deutschen im östlichen Europa und zugleich An-Institut der Ruhr-Universität Bochum.
Wir verbinden historische Sammlungen mit modernen Informationsangeboten und schaffen einen offenen Raum für Forschung, Bildung und gesellschaftlichen Dialog.
Wissen, das Brücken baut
Die Stiftung Martin-Opitz-Bibliothek ist Deutschlands zentrale wissenschaftliche Spezialbibliothek zur Geschichte und Kultur der Deutschen im östlichen Europa und zugleich auch An-Institut der Ruhr-Universität Bochum.
Wir sammeln, bewahren und erschließen schriftliches und visuelles deutsches kulturelles Erbe aus dem östlichen Europa und machen es für Forschung, Bildung und Gesellschaft dauerhaft zugänglich. Wir glauben, dass Wissen Brücken baut: zwischen Ländern und Kulturen, zwischen Vergangenheit und Zukunft, zwischen Wissenschaft und Gesellschaft.
Interkultureller Dialog und neue Perspektiven
Als lebendiger Ort des Wissens fördern wir den wissenschaftlichen Austausch, interkulturellen Dialog und neue Perspektiven auf die europäische Geschichte.
Durch analoge und digitale Angebote schaffen wir Zugänge zu historischen Quellen, Literatur und Archivalien und fördern hiermit eine differenzierte Auseinandersetzung mit Vergangenheit, der deutschen Erinnerungskultur und europäischen Verflechtungen.
Forschung, Kooperationen und kulturelle Vermittlung
1989 wurde die Stiftung Martin-Opitz-Bibliothek von der Stadt Herne und dem Land Nordrhein-Westfalen aufbauend auf den Sammlungen der Bücherei des Deutschen Ostens geschaffen. Heute wird sie von der Bundesrepublik Deutschland, der Stadt Herne, dem Land Nordrhein-Westfalen und dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe gefördert.
Grundlage ist der gesetzliche Kulturauftrag nach § 96 des Bundesvertriebenengesetzes (BVFG). Er verpflichtet Bund und Länder, das Kulturgut der Vertreibungsgebiete zu sichern, wissenschaftlich zu erschließen und Forschung sowie kulturelle Vermittlung zu fördern.
Diesen Auftrag erfüllen wir als Wissensspeicher, als Ort des Austauschs und der internationalen Zusammenarbeit – offen, wissenschaftlich fundiert und zukunftsorientiert.
Kooperationen
Die Martin-Opitz-Bibliothek arbeitet zum Thema Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa mit einer Reihe von Partnereinrichtungen zusammen, die sich ebenfalls mit dem Thema der deutschen Kultur im östlichen Europa befassen. Deren Tätigkeiten werden nachfolgend mittels eines Kurzprofils vorgestellt.
1989 wurde die Stiftung Martin-Opitz-Bibliothek von der Stadt Herne und dem Land Nordrhein-Westfalen aufbauend auf den Sammlungen der Bücherei des Deutschen Ostens geschaffen. Heute wird sie von der Bundesrepublik Deutschland, der Stadt Herne, dem Land Nordrhein-Westfalen und dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe gefördert.
Grundlage ist der gesetzliche Kulturauftrag nach § 96 des Bundesvertriebenengesetzes (BVFG). Er verpflichtet Bund und Länder, das Kulturgut der Vertreibungsgebiete zu sichern, wissenschaftlich zu erschließen und Forschung sowie kulturelle Vermittlung zu fördern. Diesen Auftrag erfüllen wir als Wissensspeicher, als Ort des Austauschs und der internationalen Zusammenarbeit – offen, wissenschaftlich fundiert und zukunftsorientiert.
Um diese Aufgaben erfüllen zu können, unterhält die Martin-Opitz-Bibliothek seit Jahren auf nationaler und internationaler Ebene zahlreiche Kooperationen zu schulischen, universitären und außeruniversitären (Forschungs-)Einrichtungen, die stetig ausgebaut und gepflegt werden.
Eine Übersicht der Kooperationspartner können Sie hier einsehen.
Nachhaltigkeit
Die Martin-Opitz-Bibliothek strebt nachhaltiges Handeln und Wirtschaften in allen Bereichen an:
Umweltfreundlich, ökonomisch sinnvolles und sozial verantwortlich.
Sustainable Development Goals
Von der Generalversammlung der Vereinten Nationen wurde 2015 die „Agenda 2030“ mit 17 „Zielen für nachhaltige Entwicklung“ (englisch Sustainable Development Goals, SDGs) verabschiedet, zu der sich die Martin-Opitz-Bibliothek bekennt.
Dementsprechend setzt sich die Martin-Opitz-Bibliothek in ihrem produktiven Arbeitsbereich und mit ihren eigenen Ressourcen besonders für die SDGs Hochwertige Bildung und Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen sowie Innovation und Infrastruktur ein. Außerdem werden im Betrieb der Martin-Opitz-Bibliothek u. a. Maßnahmen zum Klimaschutz, für bezahlbare und saubere Energie, nachhaltigen Konsum und Produktion sowie menschenwürdige Arbeit berücksichtigt. Partnerschaften zur Erreichung der Ziele sind ein weiteres, für die MOB handlungsleitendes SDG.
Projekte, Wissensstand und Vernetzung
Bibliotheksleitung und Mitarbeitende haben sich mehrfach zum Thema Nachhaltigkeit fortgebildet (Transformationsmanagement, Green IT). Dabei wurden viele Kennwerte der MOB ermittelt und eine Klimabilanz mithilfe des CO2-Kulturrechners erstellt. In Zusammenarbeit mit dem Rathgen-Forschungslabor der Staatlichen Museen zu Berlin werden auch die Temperatur- und Luftfeuchtigkeitswerte im gesamten Hauptgebäude systematisch stündlich erfasst und ausgewertet.
Auf diesen Kenntnissen fußen Bemühungen um Einsparungen beim Ressourcenverbrauch (v.a. Strom, Wärme und Material) – abgewogen mit dem Auftrag der Bibliothek, konservatorischen und finanziellen Überlegungen.
Unabdingbar ist für die MOB der Kontakt zur Stadtverwaltung Herne – wichtig zudem der Austausch und die Vernetzung mit anderen Kultureinrichtungen. Zu erwähnen sind in diesem Punkt die Green Culture Anlaufstelle und das Netzwerk Grüne Bibliothek.
Derzeit nimmt die MOB am ÖKOPROFIT® -Projekt teil https://www.wirtschaftsfoerderung-dortmund.de.
Maßnahmen der MOB – Energie und Material
Die Gebäudestruktur, Versorgung, Beleuchtung und Mobilität (Dienstreisen) wurden und werden in der MOB nach und nach optimiert. Veranlasst zunächst durch die Energiekrise, ist in den letzten Jahren bereits eine spürbare Minderung der Verbrauchswerte gelungen – und damit eine Reduktion der CO2-Emissionen. Z. B. wurden die Heizungssteuerung überprüft und ineffiziente Leuchtmittel gegen LED-Technik ausgetauscht.
Bauliche Maßnahmen ab 2026 werden u. a. für eine bessere Gebäudedichtigkeit und Raumeinteilung in klimatischer Hinsicht sorgen. Auch die Mitarbeitenden tragen durch reflektiertes Handeln zu den Einsparungen bei. Eine Einbindung von Mitarbeitenden-Know-how bottom-up wird begrüßt.
Ein prioritäres Anliegen der MOB ist die Einrichtung einer Photovoltaik-Anlage – das Gebäudedach böte optimale Bedingungen. Die Realisierung des Vorhabens befindet sich in Vorbereitung.
Die Bibliothek beschafft und verwendet verschiedene Materialien – dabei werden Produkte und Lieferanten auch bezüglich Energieeffizienz und Sozial- und Umweltstandards geprüft. Kurze Transportwege sind ebenfalls erwünscht. Das Ziel ist ein bedarfsgerechter, sorgfältiger Umgang mit Ressourcen und eine Wiederverwendung oder fachgerechte Entsorgung. Die Verpflegung bei Veranstaltungen berücksichtigt FairTrade- und vegane Produkte.
Nachhaltigkeit und Informationstechnologie
Bestandsbezogene Nachhaltigkeit
Die MOB ist Mitglied im
Arbeitskreis Historische Bestände und im
Notfallverbund Mittleres Ruhrgebiet
Hier kommt ein regelmäßiger Austausch mit anderen Einrichtungen über Bestandserhaltung zustande. Auch praktische Übungen für Notfälle werden gemeinsam organisiert.
Unsere Mission
Wir sammeln, bewahren und vermitteln das schriftliche Kulturerbe der Deutschen im östlichen Europa und machen es für Forschung, Bildung und Öffentlichkeit dauerhaft zugänglich.
Unsere Vision
Wir möchten die führende Anlaufstelle für Wissen über die deutsche Geschichte und Kultur des östlichen Europas sein – offen, vernetzt und digital zugänglich für Menschen weltweit.
Unsere Werte
- Langfristige Bewahrung des deutschen kulturellen Erbes
- Offenheit und Zugänglichkeit für alle Interessierten
- Europäische Zusammenarbeit mit Partnereinrichtungen
- Innovativer Zugriff auf unsere Medien und Digitalisierung unserer Bestände
- Exzellenz unserer bibliothekarischen und wissenschaftlichen Arbeit





