Russlanddeutsche - die Zeiten des Umbruchs

20/05/2020, 00:00 - 31/08/2020, 23:59

Russlanddeutsche - die Zeiten des Umbruchs

Ausgehend von der Diskrepanz zwischen der hohen Bedeutung und dem geringen Wissen über die Russlanddeutschen seitens der Gesellschaft, aber auch seitens der Russlanddeutschen selbst, ist die virtuelle Ausstellung „Russlanddeutsche ― Die Zeiten des Umbruchs“ entstanden. Die Ausstellung widmet sich der russlanddeutschen Geschichte sowie Literatur in der Zeit von 1917 bis 1991, die sie über verschiedene Zugänge vermitteln will.

Im Zentrum der Ausstellung steht die interaktive Zeitleiste, in der Sie die Geschichte der Russlanddeutschen in der sowjetischen Zeit entdecken können. Das Bildmaterial, das die Geschichte in der Zeitleiste veranschaulicht, aber auch weitere Materialien, die freundlicherweise vom Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold zur Verfügung gestellt wurden, finden Sie in dem Bereich Exponate.

Die literarische Dimension können Sie in einem weiteren interaktiven Zeitstrahl (Literatur) erkunden. Einen weiteren Zugang zur sowjetdeutschen Literatur bieten die Digitalisate gemeinfreier Werke, die Sie von Zuhause aus lesen können, sowie die Literaturliste mit einer Auswahl an zugänglichen Werken russlanddeutscher AutorInnen in der Martin-Opitz-Bibliothek.

Die virtuelle Ausstellung wurde von Katharina Saprygin im Rahmen des Master-studienschwerpunktes „Osteuropäische Studien mit Praxisbezug“ des Historischen Instituts, Seminars für Slavistik / Lotman-Instituts für russische Kultur an der Ruhr-Universität Bochum und des Osteuropa-Kollegs NRW sowie in Kooperation mit dem Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold und dem Haus des Deutschen Ostens in München erstellt.

 

Hier gelangen Sie zu einem Radiointerview über die Ausstellung mit dem WDR 

Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien Stadt Herne LWL Osteuropa Kolleg NRW ZVDD Deutsche Digitale Bibliothek eod

Die Martin-Opitz-Bibliothek wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Die Stadt Herne trägt ca. ein Drittel des Finanzbedarfs; der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) unterstützt die MOB mit einem jährlichen Zuschuss.

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