Oberschlesische Städte im Zweiten Weltkrieg – eine Einführung in die Tafelausstellung

07/11/2019, 01:00 - 20/12/2019, 23:00

Oberschlesische Städte im Zweiten Weltkrieg – eine Einführung in die Tafelausstellung

Der Zweite Weltkrieg stellt für die Geschichte Oberschlesiens eine bedeutende Zäsur dar. Die Tafelausstellung portraitiert 15 Städte (und Kreise) des oberschlesischen Industriereviers (und des benachbarten sog. Dombrowaer Beckens), die nach dem deutschen Überfall auf Polen im September 1939 in dem neu gebildeten Regierungsbezirk Kattowitz zusammengeschlossen wurden. Der Vortrag gibt eine Einführung in die Ausstellung und skizziert die Hauptlinien der nationalsozialistischen Herrschaft in den annektierten Gebieten: die wirtschaftliche Ausbeutung des Industriereviers sowie eine breit angelegte „Volkstums“- und Germanisierungspolitik.

Dr. Frank Mäuer hat in Münster und Wien Neuere und Neueste Geschichte, Alte Geschichte und Germanistik studiert und mit einer Arbeit über Staatsbesuche in der Weimarer Republik und im „Dritten Reich“ bei Hans-Ulrich Thamer promoviert. Von bis 2014 bis 2017 war er im Oberschlesischen Landesmuseum in Ratingen tätig und hat dort u. a. 2015 die Sonderausstellung zum Ersten Weltkrieg kuratiert. Für den Kulturverein für Schlesien und Mähren e. V. hat Herr Dr. Mäuer 2017 ein Zeitzeugeninterviewprojekt durchgeführt und bis zum Jahresende 2018 die deutsche Fassung der hier gezeigten Tafel-Wanderausstellung über oberschlesische Städte im Zweiten Weltkrieg erstellt.

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