Service

Die Martin-Opitz-Bibliothek leiht Bücher und gebundene Periodika in der Regel für vier Wochen aus. Die wichtigsten Nachschlagewerke sind nur als Präsenzbestand frei zugänglich. Nach Vorlage des gültigen Personalausweises wird bei erstmaliger Ausleihe ein kostenloser Benutzerausweis ausgestellt. Die Benutzung in den Bibliotheksräumen ist grundsätzlich kostenfrei, Kopierkosten und Serviceleistungen sind davon ausgenommen. Sie können sich kostenlos mit dem Anmeldeformular als Benutzer registrieren lassen. Laden Sie das Formular auf Ihren PC, speichern Sie es unter Ihrem Namen ab und senden Sie es mit einer Kopie Ihres Ausweises per Post oder Mail an die MOB. Ihre erste Bestellung können Sie bereits bei der Übersendung der Unterlagen mit aufgeben. Die Benutzungs- und Gebührenordnung, die Sie anerkennen müssen, steht ebenfalls als Download zur Verfügung.

Die Martin-Opitz-Bibliothek nimmt am Fernleihverkehr der Bibliotheken teil. Leser mit Wohnsitz in Deutschland, die keine der Fernleihe angeschlossene Bibliothek in der Nähe haben, können außerdem direkt auf dem Postweg entleihen. Die Kosten für Versand sowie den Verwaltungsaufwand werden in Rechnung gestellt.

Die Martin-Opitz-Bibliothek beantwortet schriftliche Anfragen zu bibliografischen Fragen. Zeitaufwendige Sachauskünfte können nicht gegeben werden. Sie erreichen uns am schnellsten unter: information.mob@herne.de. Beachten Sie bitte, dass Anfragen zur privaten Familiengeschichte nicht bearbeitet werden können.

Kopierservice und technische Hilfsmittel

Auf Wunsch werden Kopien bis DIN A3 in begrenztem Umfang durch die MitarbeiterInnen der MOB erstellt. Farbkopien können ebenfalls bis zum Format DIN A3 erstellt werden. (Digitale Kopien - d.h. ohne Ausdruck - sind bis zum Format DIN A1 möglich.)

Die Scan-Ergebnisse können auch auf Datenträger zur Verfügung gestellt werden.

Ferner können Mikrofichelesegeräte, Reader-Printer, zwei Aufsichtscanner, Rollfilmscanner sowie ein Kopiergerät kostenlos oder gegen geringe Gebühren genutzt werden.

Institutionen und private Benutzer sind eingeladen, mit der Martin-Opitz-Bibliothek gemeinsame Digitalisierungsprojekte seltener oder einmaliger Publikationen und Dokumente aus dem Arbeitsgebiet der Bibliothek zu entwickeln. Seit November 2007 steht ein Aufsichtscanner, der dank einer Projektförderung des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien beschafft werden konnte, für die besonders schonende Digitalisierung von Farb- und S/W-Vorlagen bis zum Format DIN A1 zur Verfügung. Wiederholt konnten Kooperations-Projekte erfolgreich durchgeführt werden. Wenden Sie sich für nähere Informationen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bibliothek.

Im Dezember 2013 konnte mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien ein neuer Aufsichtsscanner für Formate bis A1 (Bookeye 4 V1A Professional) angeschafft werden.

Seit 2010/11 setzt die Martin-Opitz-Bibliothek einen automatisierten Rollfilmscanner (Zeutschel OM 1600) ein, der es erlaubt, auch größere Mengen von Archivfilmen zu verarbeiten. Als Benutzerformat werden in der Regel pdf-Dokumente zur Verfügung gestellt. Um möglichst kleine Datenvolumina vorhalten zu müssen, wird ein pdf-Kompressor eingesetzt, der es erlaubt, Dateien auf ca. 10 Prozent der ursprünglichen Größe zu komprimieren. Filmscanner und pdf-Kompressor wurden mit Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien beschafft. Alle Gerätschaften stehen für Kooperationsprojekte zur deutschen Kultur und Geschichte im östlichen Europa zur Verfügung.

Für den Kopierservice gilt die aktuelle Preisstaffel; sie liegt in der Bibliothek aus. Sie erhalten sie auf Wunsch auch auf dem Postweg.


Die Martin-Opitz-Bibliothek wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags.

Die Stadt Herne trägt ca. ein Drittel des Finanzbedarfs; der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) unterstützt die MOB mit einem jährlichen Zuschuss.