Hipplersche Kirchenbücher

Der genealogische Nachlass von Dr. Erich Hippler besteht aus 62 Bänden mit Abschriften von Kirchenbüchern, die vorwiegend aus dem nördlichen Ermland stammen. Dr. Hippler hat in jahrelanger Arbeit die Tauf-, Heirats- und Sterbebücher verschiedener Kirchspiele aus dem Zeitraum 1485 bis 1882 in ihrer Gesamtheit kopiert. Da die Originale teilweise nicht mehr vorhanden sind, sind Hipplers Abschriften zu einer unersetzlichen Quelle für die genealogische Forschung geworden. Ursprünglich waren die Bände in der Bibliothek des Historischen Vereins für Ermland in Münster aufgestellt. Inzwischen ist die Sammlung in den Bestand der Martin-Opitz-Bibliothek in Herne übergegangen und ist hier sowohl vor Ort als auch digital im elektronischen Lesesaal zugänglich.


Lichtenau (poln. Lechowo)

Lichtenau gehörte der Gemeinde im Landeskreis Braunsberg an. Seit 1945 gehört das Dorf Polen an, dies hatte die Namensänderung in Lechowo zufolge.


Langwalde (poln. Długobór)

Langwalde war eine Gemeinde im Landkreis Braunsberg. Seit 1945 gehört das Dorf Polen an und heißt somit Długobór. Es befindet sich in der Nähe der Walsch (poln. Walsza).

Langwalde Liber copulatorum, Heiratsbuch 1566 - 1755

Titelei; 1566-1599; 1600-1699; 1700-1755


Tolksdorf (poln. Tolkowiec)

Tolksdorf gehört in den Landkreis Bransberg. 1945 erfolgte die Namensänderung durch die Übernahme Polens in Tolkowiec. Mit einer Gründerurkunde vom 10. November 1300 zählt das Dorf zu den ältesten in Ostpreußen.


Mehlsack (pl. Pieniężno)

Mehlsack liegt an der Walsch (Walsza) in der historischen preußischen Region Ermland (Warmia) in der Landschaft Wewa. Sie gehörte in den Landkreis Braunsberg. Seit 1945 gehört die Stadt Polen an - heißt infolgedessen heutzutage ,,Pieniężno''.

Mehlsack Offitiorum districtus Mehlsak

Burggrafen Mehlsack 1682-1703; Regestrum diversorum 1595-1616



Die Martin-Opitz-Bibliothek wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags.

Die Stadt Herne trägt ca. ein Drittel des Finanzbedarfs; der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) unterstützt die MOB mit einem jährlichen Zuschuss.