Wratislavia Digitalis - Die Digitale Stadtbibliothek der europäischen Kulturhauptstadt Breslau

30 NOV 2016, 18:15 - 19:45

Wratislavia Digitalis - Die Digitale Stadtbibliothek der europäischen Kulturhauptstadt Breslau

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Die Veranstaltung findet an der Ruhr-Universität Bochum im Raum GB 8/154 (Sacharov-Raum) statt.

Breslau ist die europäische Kulturhauptstadt 2016. Das Digitale Forum Mittel- und Osteuropa e.V. bietet zu diesem Anlass ein besonderes kulturelles Ereignis - die wechselvolle Vergangenheit der Stadt in Schrift und Bild. Möglich wurde dies dank der Digitalisierung des Kulturguts Breslaus aus den Beständen der Martin-Opitz-Bibliothek, des Kulturwerks Schlesien und des Hauses Schlesien.

Auf den Besucher warten Periodika, Adressbücher, Monographien, Bilder aus den Bereichen der Theologie, der Belletristik und der Breslauer Stadtgeschichte. Zahlreiche Biografien, Reiseberichte, Erziehungsratgeber für die Ritter und für das Bürgertum, Chroniken, Schulbücher, Lieder und Gedichte sowie Namensbücher warten auf ihre Wiederentdeckung. Die "Edikte und Ordnungen" aus dem 16.-19. Jahrhundert beschreiben das Stadtleben und die Postkarten vermitteln einen sinnlichen Eindruck in die Historie der Stadt. Die alten Stadtpläne und Landkarten ermöglichen den Besuchern die Wiedererkennung der Geschichte in der Gegenwart.

Wratislavia Digitalis wird von der Beauftragten der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags gefördert.

Begleitend zur Vorstellung der Wratislavia Digitalis wird Prof. Arno Herzig einen Abriss der Kultur und Geschichte der Stadt Breslau skizzieren.

Referenten:

Jan Schrastetter studierte Europäische Ethnologie, Psychologie und Interkulturelle Kommunikation in München. Seit 2006 ist er Geschäftsführer des Instituts für Kooperation in Mittel und Osteuropa (KOMIOS) in Bratislava, seit 2008 Vorstandsmitglied des Digitalen Forums Mittel- und Osteuropa e.V. (München).

Professor Dr. Arno Herzig wurde in Albendorf, Schlesien, geboren und lehrte Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Hamburg. Sein wesentlicher Arbeitsschwerpunkt ist die Schlesienforschung.

Die Martin-Opitz-Bibliothek wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags.

Die Stadt Herne trägt ca. ein Drittel des Finanzbedarfs; der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) unterstützt die MOB mit einem jährlichen Zuschuss.