Projekt Genealogie Osteuropa – gefördert von der Maaß-Stiftung

30/10/2018, 10:00 - 16/11/2018, 10:00

Projekt Genealogie Osteuropa – gefördert von der Maaß-Stiftung

Im Rahmen eines von der Dr.-Werner-Emil-Maaß-Stiftung geförderten Projektes wurden in der Martin-Opitz-Bibliothek Herne (MOB) für die Arbeitsgemeinschaft Ostdeutscher Familienforscher (AGoFF) 17 gemeinfreie Adressbücher historischer Orte im ehemaligen deutschen Osten und dem Baltikum digitalisiert. Das älteste Buch stammt aus dem Jahr 1863. Durch die Erschließung dieses Materials, welches zukünftig im elektronischen Lesesaal der MOB Forschern und Forschungsgruppen wie der AGoFF zur Verfügung steht, wird die genealogische Arbeit erleichtert. Zum einen werden so die Bücher geschont, zum anderen ist der Zugriff auch von auswärts möglich. Zusätzlich wurden die Bücher mittels eines OCR-Programms eingelesen, also mittels Texterkennung leichter durchsuchbar gemacht. Folgende Titel sind demnächst online abrufbar:

1. Adressbuch Breslau 1863
2. Adressbuch Riga 1907
3. Adressbücher Allenstein 1904, 1913, 1924, 1932, 1938
4. Einwohner- und Fernsprechbuch Jauer 1941
5. Adressbuch Teplitz 1873
6. Adressbuch Landsberg (Warthe)
7. Adressbuch Reichenberg Land 1925
8. Adressbücher Reichenberg 1926 u. 1932
9. Güteradressbuch Ostpreußen 1920
10. Adressbuch Livland 1909
11. Adressbuch Gumbinnen Stadt u. Land 1937
12. Telefonbuch Lettland 1939

Wir danken der AGoFF und der Maaß-Stiftung für das Ermöglichen dieses Projektes und wünschen viel Erfolg bei der Recherche!

Martin-Opitz-Bibliothek Herne, 08.10.2018
Florian Paprotny



Die Martin-Opitz-Bibliothek wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Die Stadt Herne trägt ca. ein Drittel des Finanzbedarfs; der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) unterstützt die MOB mit einem jährlichen Zuschuss.